02. März 2026 | Döbeln | Saison 2025/26

STTV-Punktwertung: Vier Podestplätze für unsere Spielerinnen

Döbeln – Es sollte ein denkwürdiges Wochenende werden, an dem Johanna Hinkelmann, Rebecca und Florentine Heinicke allesamt an beiden Turniertagen bei den Landespunktwertungsturnieren starteten. Mit insgesamt vier Podestplätzen setzten sie ihre Erfolgsserie fort und unterstrichen ihren Status, dass sie zu Sachsens besten Spielerinnen gehören.

Die Gruppenphase der Mädchen 11 hätte für Johanna Hinkelmann wohl kaum besser verlaufen können: fünf Spiele, fünf Siege und ein Satzverhältnis von 15:0. Damit zog sie am Samstagmittag ohne Probleme in die Endrundengruppe um die Plätze 1–6 ein, wobei die Vorrundenergebnisse mit übertragen wurden.

Dort standen zunächst Begegnungen gegen Mara Herold (SV Dörnthal-Pockau) und Mia Siebicke (SV Authausen) an. Hochkonzentriert gewann Johanna auch diese beiden Partien mit 3:0 und verschaffte sich damit eine glänzende Ausgangsposition für die abschließenden Spiele im Kampf um die Medaillenränge. Doch gegen Maxima Müller (TTC Neukirch, 0:3) und Hedwig Wiegand (SV Rot. Süd Leipzig, 1:3) fand sie kein Mittel, um ihre Offensivstärke zur Geltung zu bringen. Dennoch gab es ein Happy End: Dank des besseren Ballpunktverhältnisses gegenüber Maxima Müller (3:2 Siege, 10:6 Sätze, +26 Bälle) sicherte sich Johanna (3:2 Siege, 10:6 Sätze, +28 Bälle) am Ende einen starken zweiten Platz.

Mädchen 11: 2. Platz für Johanna Hinkelmann

Mit Rebecca und Florentine Heinicke standen am Samstag bei den Mädchen 15 zwei weitere Spielerinnen an den Tischen. Florentine qualifizierte sich mit einer makellosen Vorrunde und sechs Siegen für die Endrunde um die Plätze 1–6. Rebecca belegte in ihrer Gruppe Rang 4 und spielte anschließend um die Plätze 7–12.

Nach der verpassten Medaille bei den Landesmeisterschaften der Mädchen 15 zeigte Florentine eindrucksvoll, dass sie zum engeren Favoritenkreis zählt, wenn es um die vorderen Platzierungen geht. Zwei knappe Siege in der Endrunde über Vanessa Schaller (SPV Altmittweida, 3:1) und Svea Brussig (SG Motor Wilsdruff, 3:2) bestätigten dies und stärkten zusätzlich ihr Selbstvertrauen. Doch wie schon bei Johanna (Mädchen 11) reichte es auch für Florentine in den entscheidenden Momenten nicht ganz aus: Trotz zweier Matchbälle musste sie sich der Landesmeisterin Klara Jehmlich (SG Motor Wilsdruff, 2:3) geschlagen geben und verlor auch ihr Spiel gegen die spätere Turniersiegerin Milena Kohser (SG Oelsa, 0:3). Aber: Platz 3 in diesem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld ist eine bemerkenswerte Leistung.

Mädchen 15: 3. Platz für Florentine Heinicke

Der zweite Turniertag verlief nicht weniger erfolgreich und hielt ebenfalls einige Überraschungen bereit. Nach dem starken Abschneiden von Rebecca und Johanna bei den Landesmeisterschaften der Mädchen 13 im Dezember 2025 wurden die Spiele mit Spannung erwartet. Am Sonntag konnte sich Rebecca in ihrer Gruppe überraschend als Erstplatzierte durchsetzen. Ihr gelang dabei ein erstes Ausrufezeichen, als sie Hedwig Wiegand (SV Rot. Süd Leipzig, 3:0) und Surina Helbig (SG Oelsa, 3:1) besiegte. Auch Johanna erreichte als Zweitplatzierte erneut die Endrunde um die Plätze 1–6.

Wie erwartet entwickelte sich ein enges Rennen um die Spitzenplätze. Sowohl Rebecca als auch Johanna gewannen überraschend deutlich gegen Lena Heine (TSV Graupa, beide 3:0) und bezwangen zudem Xana Takács (SG MoGoNo Leipzig, beide 3:0). Schließlich musste das Satzverhältnis über die endgültigen Platzierungen entscheiden. Platz 1 ging, wie bereits am Vortag, an Milena Kohser (5:0 Siege). Dahinter folgten Rebecca (3:2 Siege, +6 Sätze) und Johanna (3:2 Siege, +5 Sätze) auf den Plätzen 2 und 3. Mit diesem Vorsprung verdrängten sie Hedwig Wiegand (3:2 Siege, +1 Satz) noch vom Podest.

Mädchen 13: 2. und 3. Platz nach Auszählung der Bälle

Und wie verlief der Wettbewerb bei den Mädchen 19? Beflügelt vom Erfolg am Vortag konnte Florentine befreit aufspielen – und das war deutlich zu sehen. Unter anderem sorgten zwei klare 3:0-Erfolge gegen Lea Riedel (SpVgg. Heinsdorfergrund) und Nora Beger (SG Oelsa) dafür, dass sie auch in dieser Altersklasse die Endrunde der besten Sechs erreichte. Zwar gelangen ihr in den folgenden Begegnungen nur noch einzelne Satzgewinne, doch der 6. Platz wird von allen Beteiligten als Erfolg gewertet.

Die Zukunft scheint für Johanna, Rebecca und Florentine äußerst vielversprechend, das haben sie bei den vergangenen Landesmeisterschaften und auch an diesem Wochenende unter Beweis gestellt. In den kommenden Wochen geht es zunächst im Ligabetrieb weiter, bevor im April die nächsten Turniere folgen und sich die nächste Chance bietet, an die jüngsten Erfolge anzuknüpfen.

Mädchen 19: Zum Vierten Mal unter den besten Sechs